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Reportage Special-Day vom 26. Juli 2009Bei sonnigem, warmen Wetter trafen wir uns ab 11 Uhr bei der Brätlistelle im Dälhölzli. Der Blick der Kinder fiel als erstes auf die Teller mit den Mashmallows. Sofort steckten sie es an ein Stecklein und brieten es über dem offenen Feuer. Die einen Kinder knabberten genüsslich daran, die anderen verzogen angewidert das Gesicht und vermachten das manchmal schwarzgebrannte Ding ihren Eltern, die auch nicht immer froh darüber waren. Aber bald roch es verführerisch nach gebratenen Würsten und man ass an den Tischen die mitgebrachten Esswaren. Die Kinder vergnügten sich schnell wieder auf dem Spielplatz, die Eltern blieben für einen Schwatz sitzen. Um 14 Uhr gab es für alle ein Quiz und meistens machte man sich in den Familien auf den Weg, um die Fragen zu lösen und die Tiere zu bestaunen. Während dem Rundgang lernten wir zum Beispiel, dass die Papageientaucher rund 2/3 ihres Lebens auf dem offenen Meer verbringen oder dass der Name des Lisztäffchens auf den österreichischen Komponisten zurückgeht. Begeistert waren Gross und Klein von dem zwei Tage alten Seehund, der sich auf einem Stein sonnte und dessen Nabelschnur man noch sah. Diskussionen gab es bei der Auswertung des Quizes: Die einzig schwierig zu beantwortende Frage war, wieviele verschiedene Tierarten es im Dälhölzli gebe. Für diejenigen, die jemanden vom Personal fragen gingen, war es klar, dass es 213 verschiedene Arten gibt. Aber alle, die geschätzt hatten, fühlten sich zu unrecht behandelt. Wer sollte denn nun den Hauptpreis, einen Plüschlöwen, erhalten? Schliesslich fällte Guido ein salomonisches Urteil: Der kleinste Teilnehmer, der rund viermonatige Nevio, sollte der glückliche Gewinner sein. Und mit diesem Urteil waren alle zufrieden. |
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