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Reportage Gemeindewochenende vom 20. - 22.6.2008

Bei strahlendem Sonnenschein verbrachten wir ein Gemeindewochenende im Credo Wilderswil.

Währenddem die Erwachsenen am Freitagabend noch mit Auspacken beschäftigt waren, vergnügten sich die Kinder bereits auf dem "Gumpischloss", spielten Räuber und Polizist oder genossen nach der langen Regenzeit den Sonnenschein mit herumrennen.

Auch war das schlossartige Gebäude ideal um Geheimgänge und -zimmer zu entdecken. So war es jeweils nicht ganz einfach, all die Kinder zu einem bestimmten Zeitpunkt wieder zu finden und in eines der  Programme zu bringen.
Von den Erwachsenen wurde der Freitagabend für Gespräche und gemütliches Beisammensein genutzt. Wer wollte, konnte sich auf einer Grossleinwand den Viertelfinal  Kroatien - Türkei ansehen.
Der Samstagmorgen stand unter dem Motto "Auf Gottes Stimme hören". Kinder und Erwachsene besuchten gemeinsam in Gruppen einen Workshop um dies zu üben.

Am Nachmittag erreichte dann das EM - Fieber auch uns in Wilderswil. In gemischten Gruppen liefen wir mit dem Ball Slalom, versuchten das in verschiedene Abschnitte geteilte Goal zu treffen und spielten dann gegeneinander Fussball. An der Technik könnte der eine oder andere Spieler noch etwas verbessern, der Einsatz und grosses Engagement hingegen war bei allen Spielern vorhanden und bald schon waren wir schweissgebadet, was sicher nicht nur am heissen Wetter lag.  Zur Freude der Siegesgruppe war der Pokal gefüllt mit Schlecksachen.
Den Abend verbrachten wir mit dem Mafiosi - Spiel, Gesprächen oder dem Viertelfinal Niederlande-Russland.

Am Sonntagmorgen feierten wir einen Gottesdienst. Für viele "Känguruhkinder" war es ein sehr besonderer Morgen, durften sie doch zu den Grossen, zum Abenteuerland wechseln.
Dann erzählten uns zwei Gemeindeleiter, sie waren Vater und Sohn, vom Neuen Land Biel, wie sie es schaffen, in der Gemeinde generationenübergreifend zu arbeiten. So bekamen wir wertvolle Tipps, nicht nur für die Gemeinde, sondern auch für unsere Familien.
Nach dem Mittagessen packten wir unsere Sachen und genossen auf der Terasse noch den letzten Kaffee oder die letzte Glace. So nach und nach leerte sich das Credo und wir fuhren erfüllt nach Hause.

Riccarda Brügger

 

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